Untertürkheim

Der Stadtbezirk Untertürkheim liegt direkt am linken Neckar-Ufer und grenzt an die Bezirke Obertürkheim, Wangen und Bad Cannstatt, sowie an die Nachbargemeinde Fellbach. Bereits seit dem 13. Jahrhundert existiert Untertürkheim, das Anfang des letzten Jahrhundert in die Landeshauptstadt eingemeindet wurde, und durch die Jahre wurde das Gebiet vor allem durch die Industrialisierung stark geprägt. Heutzutage ist Untertürkheim ein vielseitiger Bezirk, der Industrie, Weinanbau und Wohnen erfolgreich verbindet und vor allem als Daimler Standort bekannt ist.

Geschichte

Bereits im Jahre 1121 wurde Untertürkheim, damals als Durinkheim, das erste Mal urkundlich erwähnt. Ausgehend von der Ansiedlung eines alemannischen Stamms im 4. Jahrhundert wurde das Gebiet wohl nach dem Sippen Häuptling benannt, aus "Duringoheim" wurde später dann "Türkheim".

Bis zur Industrialisierung im 19. Jahrhundert lebten die Menschen in diesem Gebiet hauptsächlich vom Weinanbau und von der Neckarflößerei. Der Fortschritt kam unter anderem mit der ersten Eisenbahnstrecke des Landes, die im Jahre 1845 eröffnet wurde und Untertürkheim und Cannstatt verband.

1904 nahm der Daimler-Betrieb offiziell seine Arbeit am Standort Untertürkheim auf und der Bezirk entwickelte sich zu einem der führendem Industriestandorte Württembergs. Trotzdem ist man dem Weinbau treu geblieben und heute wird in Untertürkheim vor allem der umweltschonende Anbau groß geschrieben.

© Volker Zintgraf / pixelio.de
Untertürkheim

Sehenswürdigkeiten

  • Evangelische Stadtkirche St. Germanus
  • Grabkapelle auf dem Württemberg
  • Der Wilhelmsbrunnen von Karl Bruder
  • Friedhofskapelle im Jugendstil
  • Unternehmenssitz der Daimler AG
  • Barocke Dorfkriche in Rotenberg
  • Städtische Brennerei mit Kulturtreff